Ausfahrt rund ums Erzgebirge 2013Einmal quer durch das Erzgebirge

Am Samstag den 12.10.2013 haben wir als Feuerwehr Jahnsdorf wieder einmal eine Ausfahrt mit unseren Angehörigen gemacht. Nachdem die letzte Ausfahrt nach Regensburg  im Jahr 2010 bereits eine „Fahrt ins Blaue“ war, wusste auch dieses Jahr niemand was alles Organisiert wurde und wohin die Reise geht.

 

Nachdem gegen 9.15Uhr alle in den zwei Bussen ihren Platz gefunden hatten, konnte die Reise losgehen. Erst jetzt wurden von den beiden Organisatoren Markus und Stephan Pampel mitgeteilt wohin es geht. Unsere Fahrt führte zuerst ins wenig entfernte Ehrenfriedersdorf zur dortigen Zinngrube. Einem Besucherbergwerk in dem uns in ca. 100m Tiefe die Arbeit der dortigen Bergleute näher gebracht wurde. Nachdem wir uns in der Umkleide, der sogenannten Kaue, mit Wetterfester Kleidung, Helm, Stiefeln und Grubenlampe ausgerüstet haben, ging es im Förderkorb mit 4m/Sekunde rasant in die Tiefe. Nach der interessanten zweistündigen Führung mit unterirdischer Zugfahrt und anschließender Mittagspause mit deftiger Speckfettbemme und Kesselgulasch, war der ein oder andere froh wieder Tageslicht zu sehen.

Es blieb allerdings wenig Zeit zum Verschnaufen, da der nächste Programmpunkt bereits wartete. Es ging mit dem Bus zum Bahnhof nach Oberwiesenthal, wo bereits Kaffee und Kuchen für uns bereit stand. Nach dieser kleinen Stärkung stiegen wir in die bereits wartende Fichtelbergbahn, die uns nach Cranzahl brachte.  Während der Fahrt mit der Dampflok und ihren nostalgischen Wagons konnte man sich entspannt zurück lehnen und die erzgebirgische Landschaft genießen.

Am Bahnhof Cranzahl  wurden wir wieder von unseren Busfahrern empfangen, die uns zum letzten Ziel unsere Reise brachten.

Angekommen am schönen Schloss Augustusburg empfing uns der „Kurfürst von Sachsen“ höchst persönlich. Es folgte eine exklusive Führung durch das Schloss mit allerhand Informationen, verpackt in hervorragendem Wortwitz. Ein Abendessen im Augustuskeller  des Schlosses rundete den sehr gelungenen Tag ab und dieser charmante „Fürst“ begleitete uns als „Zeremonienmeister“ mit vielen Erzählungen, Liedern und Trinksprüchen durch den kompletten Abend bis wir die Heimfahrt angetreten hatten. 

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