Heissausbildung 2018Feuer und Flamme im Container

Vom 14.05. - 15.05.2018 hatten die Atemschutzgeräteträger der Ortsfeuerwehren Jahnsdorf, Leukersdorf und Pfaffenhain die bisher einmalige Gelegenheit in einer gasbefeuerten, mobilen Anlage den Brandeinsatz zu üben. Feuer und Hitze müssen hier wie in einem echten Brandeinsatz mit verschiedenen Strahltechniken bekämpft werden. Eine sinnvolle und notwendige Ausbildung, gerade für uns freiwillige Kameradinnen und Kameraden, um im Ernstfall richtig zu reagieren.

Hintergrund einer solchen, leider noch nicht alltäglichen Ausbildung ist es, auch den jungen Atemschutzgeräteträgern die Möglichkeit zu bieten mit "echtem" Feuer zu trainieren. In der Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger und auch in den jährlich vorgeschriebenen Übungen auf der Belastungsstrecke und der Übungsanlage ist maximal der Einsatz von Kunstnebel möglich. Die eingeschränkte Sicht in einem vernebeltem Raum macht eine Personensuche schon nicht einfach und belastet die Einsatzkräfte. Wenn dann bei einem echten Wohnungsbrand noch Feuer und Hitze dazu kommen erhöht sich die Belastung um ein vielfaches. Um die Sicherheit unserer Einsatzkräfte zu erhöhen und sie so gut es geht auf die möglichen Belastungen vorzubereiten, wurde diese Heißausbildung durchgeführt. Jeder eingesetzte Trupp wurde im Vorfeld eingewiesen und nach dem Training erfolgte gemeinsam mit dem Ausbilder eine ausführliche Auswertung, für einen maximalen Lernerfolg. 

Dies war eine Ausbildung die über den normalen Ausbildungsdienst hinaus geht und auch eine finanzielle Ausgabe für die Gemeinde bedeutete. Das wir in Sachen Sicherheit für die Einsatzkräfte auf unseren Bürgermeister Albrecht Spindler zählen können, beweist die Beschaffung der neuen Einsatzkleidung ebenso wie die zusätzliche Heißausbildung für Atemschutzgeräteträger.

Gut ausgestattete und ausgebildete Einsatzkräfte bedeutet auch erhöhten Schutz für die Bürgerinnen und Bürger unseres Ortes.

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